Hufrehe – Auslöser allgemein

Gemeinsam mit Ihrem Pferd einen neuen Weg gehen

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Diagnose: Akute Hufrehe – ein Bild das ich schwerlich vergesse

Im Frühjahr 1999 zog mich eine Pferdebesitzerin wegen der Behandlung ihrer Warmblutstute zu Rate. Die Stute hatte zur Therapie ihres Hustens in Folge einer Kehlkopfentzündung eine Kortisoninjektion erhalten. Einige Tage danach entwickelte sie eine Hufrehe.

Ursache: Unerwünschte Nebenwirkung eines Medikaments

In diesem Fall war Prednisolon, ein Kurzzeitkortison, der Auslöser für die Entwicklung der typischen Hufrehesymptome:

  • Entlastung der Vorderhufe durch Gewichtsverlagerung auf die Hintergliedmaßen
  • Hochgradiger Wendeschmerz und Pulsation im Bereich der zuführenden Gefäße am Fesselgelenk
  • Vermehrte Wärme der Vorderhufe
  • Reduziertes Allgemeinbefinden: Jegliche Bewegung zeigte die hochgradige Schmerzhaftigkeit. Schließlich lag das Pferd fast ausschließlich und bot ein Bild des Jammers für Besitzer und Tierarzt.

Schmerzmittel hatten die ersten Tage die Schmerzen erkennbar reduziert, mit jeder weiteren Gabe aber an Wirkung verloren. Für die bereits stark mit Auf- und Abbauvorgängen belastete Leber ist ein Höchstmaß an Belastung erreicht. Weitere schulmedizinischen Arzneimittel können nicht mehr verstoffwechselt werden. Im Gegenteil auch bisherige Entgiftungsmaßnahmen versagen.

Nach kleinen Anfangserfolgen der Homöopathie kam es zu einer weiteren Hufbeinrotation und Hufbeinsenkung. Leider war keine Heilung möglich. Aufgrund dieser fortschreitenden hochgradig schmerzhaften Entzündung der Hufe, musste ich die Stute schweren Herzens einschläfern.

Mit dem Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber dieser extrem Schmerzsymptomatik wollte ich unbedingt mehr Wissen zu Ursachen und Behandlung dieser Erkrankung sammeln. Diesen Schmerzen zukünftig etwas entgegensetzen können – das war mein Anliegen.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass 20 Jahre später die Hufrehe (Laminitis) im Rahmen zweier neuer Krankheitskomplexe weit verbreitet sein würde:

Das Equine Cushing Syndrom (=ECS) und das Equine Metabolische Syndrom (EMS)

pony                      

Typische Kennzeichen von Cushing:

  • Übermäßiges Fellwachstum mit starker Schweißneigung
  • Huf: Starkes Wachstum im Zehenbereich mit Knollenbildung bis hin zur Hufrehe

Inzwischen bin ich häufig mit Pferden verschiedener Rassen konfrontiert, die trotz Ausschöpfung der herkömmlichen Therapien wie Blutverdünnung mittels Heparin, Schmerzmittel in der Akutphase und Behandlung mit Pergolid immer wieder Reheschübe,  meist der Vorderbeine, entwickeln.

Was kann man tun um das Risiko eines neuen Hufeheschubs bei Pferd zu verringern? Was sind Risikofaktoren und was kann ich vorbeugend tun?

Ein unglaublicher Hufrehepatient:

Dieses Pony konnte nach monatelangem Liegen und mit katastrophalen Hufen tatsächlich noch laufen. Leider existieren keine Bilder nach der Hufbearbeitung. In 3 Etappen kürzte der Hufschmied die Hufe. Während seines stationären Aufenthalts verbesserte sich sein Zustand. Leider konnte dieser nach dem Entlassen aus der tierärztlichen Behandlung nicht gehalten werden. Vielleicht hätte ich mit meinem heutigen Wissen diesem Pony nachhaltiger helfen können.

Rehepferde – eine große Herausforderung an den Besitzer

Oftmals kommen die Besitzer von Pferden mit Hufehe an ihre energetischen und finanziellen Grenzen:

Nach schulmedizinischen Wissen sind oftmals alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Das Pferd wird extrem in der Fütterung gebremst und trotzdem tritt eine neue akute Schmerzphase ein.

An diesem Punkt möchte ich Sie abholen, um abzuklären, wo im Falle Ihres Pferdes noch weitere Ansatzmöglichkeiten im Sinne einer ganzheitlichen Therapie liegen.

Um Sie in meine Denkweise einzubeziehen, möchte ich Ihnen den Wissensstand vor 20 Jahren und die Entwicklungen seither vermitteln.

Falls Sie mich gerne persönlich kennenlernen und mehr über die Kombination von Schulmedizin und Naturheilkunde erfahren wollen, erfahren Sie die Details hier.