Meine Leistungen bei Hufrehe

Die Hufrehe beim Pferd ist inzwischen eine komplexe Erkrankung, deren Behandlung auch viele Aspekte berücksichtigen sollte. Mein Angebot an Sie: Analyse der momentanen Situation für mögliche Therapieansätze.

Was ist bei Ihrem Pferd noch zu verbessern? Lassen sich schulmedizinische Medikamente durch Homöopathika ersetzen? Wie können wir gemeinsam einen Weg einschlagen?

  • Die vielseitige Fütterung dient dazu Mangelerscheinungen und damit weitere Reheschübe zu vermeiden. Unter Berücksichtigung der jahreszeitlichen Bedürfnisse, sollte der Futterplan variieren. Informieren Sie mich im Fallaufnahmebogen über die momentane Fütterung und ich erstelle Ihnen einen speziellen Fütterungsplan. Langfristiges Denken mit Konzepten über 3-4 Monate stellt ein Baustein der Rehebehanlung dar.
  • Die homöopathische Behandlung ist erwägenswert um nach Möglichkeit die Funktion der  geschwächten Leber zu verbessern und das Darmmilieu zu stärken. Naturheilkundliche Unterstützung bei Schmerzen, Entzündungen aber auch bei Parasitenbefall kann oft helfen den Einsatz belastender Medikamente zu reduzieren. Eine homöopathische Hausapotheke kann oftmals helfen in Akutsituationen Erste Hilfe zu leisten und vielleicht auf anderweitige Medikamente zu verzichten.
  • Bei einer Vielzahl von Hufrehepferden hat die Erfahrung gezeigt, dass die Unterstützung der Psyche unentbehrlich ist. Homöopathika, Bachblüten oder Spagyrische Arzneien sollten ein wesentliches Element der Therapie darstellen.
  • Ausreichend Bewegung ist wichtig um die Hufdurchblutung und den Organismus zu stärken. Regelmäßige Hufbearbeitung unter gewissen Gesichtspunkten gehört zum Gesundheitsmanagement. Inwieweit können die Haltungsbedingungen Ihres Pferdes verändert werden? Meist trauen sich die Besitzer von Rehepferden nicht ihre Vierbeiner über den Anlaufschmerz hinweg zu bringen. Nach einem individuell angepassten Konzept, geht es darum wieder den Abtransport von unerwünschten Stoffen aus der Huflederhaut zu ermöglichen

Ein Präparat für viele Fälle?!

Inzwischen treffe ich als Tierärztin leider nur zu oft auf Pferde mit Hufrehe oder wiederkehrenden Reheschüben. Inzwischen verwundert es, wie viele Pferde und Ponys zur Behandlung der chronischen Hufrehe das gleiche Medikament erhalten.  Pergolid in Form des Arzneimittels Prascend der Firma Boehringer ist oft schulmedizinisch das Mittel der Wahl.

Details zu Cushing und der Behandlung mit Pergolid unter https://www.cushing-hat-viele-gesichter.de/was-ist-cushing-.aspx

Laut Hersteller ist jedes fünfte Pferd über 15 Jahren von Cushing betroffen. Außerdem treten diesem zu Folge bis zu 90% der Hufrehefälle aufgrund von Hormonstörungen in Folge des Equines Cushing Syndrom oder des Equinen Metabolischen Syndroms auf.

Erst einmal schafft das Medikament oft Entlastung aus der Akutsituation. Aber es gibt trotzdem genügend unbefriedigende Fälle.

Der Ansatzpunkt dieser Tabletten Behandlung sind die Botenstoffe für die Nervenübertragung. Sind diese sogenannten Neurotransmitter geschädigt, kann auch die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Hormonen nicht richtig funktionieren.

Kann es wirklich sein, dass so viele Pferde einen Dopaminmangel im Gehirn haben und deswegen Symptome entwickeln? Und wenn ja warum?

Das Hufreherisiko verringern – ein Traumziel?!

Wo lässt sich im Falle Ihres Rehepatienten mit der Therapie ansetzen? Der individuelle Fallaufnahmebogen (link) verschafft mir einen Überblick über den Stand Ihres Pferdes. Nach Erhalt dieser sogenannten Anamnese und deren Auswertung, kann ich Ihnen in einem Telefonat bereits Informationen zu möglichen Behandlungsansätzen geben. Details unter Kostenvoranschlag ( link Leistungen)

  • Medizinische Behandlungen mittels Homöopathie: Die Naturheilkunde und insbesondere die Homöopathie bietet immer wieder Möglichkeiten Schmerzen zu reduzieren und Entzündungen entgegenzuwirken. Die homöopathische Therapie bezieht körperliche und psychische Symptome in die Behandlung mit ein.

Außerdem kann vielleicht der Einsatz herkömmlicher Medikamente reduziert werden. Die Begleitung von Sedation, Zahnbehandlungen und Operationen mag deren unerwünschte Nebenwirkungen mitunter reduzieren. Im Rahmen meiner verschiedenen Ausbildungen (link über mich ausbildungen) setze ich schwerpunktmäßig homöopathische Einzelmittel in Kombination mit anderen naturheilkundlichen Präparaten ein.

Gerne berate ich Sie bezüglich einer homöopathischen Hausapotheke um im Akutfall das ein oder andere Problem selbst lösen oder zumindest nach Rücksprache begleiten zu können. Gerne vereinbaren wir hierfür ein Beratungsgespräch. Vielleicht haben Sie auch Interesse einmal an einem Vortrag „Die Top Ten meiner homöopathischen Hausapotheke“ teilzunehmen. Gerne lasse ich Ihnen die Vortragstermine zukommen, wenn Sie daran Interesse haben.

  • Impfungen: Mir liegt Impfaufklärung und falls nötig ein individuelles Impfkonzept am Herzen. Gerne berate ich Sie diesbezüglich.
  • Entwurmungen nach vorheriger Testung:

Die kombinierte, selektive Entwurmung (link zu Wissenswert Pferd  Kombinierte sel Entw) bietet die Möglichkeit durch die Kombination verschiedener Untersuchungsverfahren und die Zählung der Eier pro Gramm Kot gezielt Eiausscheider zu ermitteln. In der Kombination mit Kräutern und Naturheilkunde soll dann der Einsatz von Antiparasitika sorgfältig abgewogen werden.

Beratung wegen des individuell passenden Impfprogramms, Kombinierte Selektive Entwurmung und naturheilkundliche Behandlung sind der Versuch diese Stressoren zu reduzieren.

  • Fütterung:

Das Futtermanagement beim Rehepony als wichtiger Therapiebaustein

Bild Pony mit Weidemaulkorb

Jahreszeitliche Abwechslung ins Futter bringen gehört gerade bei Rehekandidaten zur Behandlung und Vorbeuge. Durch Kräuter, Mineral- und Vitamminmischungen sowie andere Futterzusätze können wir die Reaktionsfähigkeit des Körpers auf unterschiedliche Umweltbedingungen mitunter verbessern. Damit bietet sich immer wieder ein Weg um die Angst vor den Folgen eines „Diätfehlers“ zu reduzieren. Wie oft erhalte ich Panikanrufe da das Pferd die Futtertonne geplündert hat oder vom Auslauf unerlaubt die angrenzende Wiese besucht hat und die Reheangst umgeht. Wünschenswert wäre es mit vielseitiger Fütterung diesbezüglich mehr Stabilität zu erreichen. Ernährung als Baustein der Gesundheit.

  • Zahnbehandlung

Ganzheitliches Denken schließt auch die Zähne in den Verdauungsvorgang mit ein.  Deswegen sind Zahnkontrollen ein Teil der Behandlung. Warum ist die Zahnbehandlung von Pferden so wichtig?

Ein funktionsfähiges Gebiß gehört zur Grundlage einer geregelten Verdauung beim Pferd. Wiederkehrende Koliken und Kotwasser können dadurch verursacht werden. Rittigkeitsprobleme sind oft Zahnprobleme. Takt, Anlehnung, Losgelassenheit und ein schwingender Rücken sind mit Kiefergelenkschmerzen nicht zu vereinbaren. Langfristig schmerzhafte Zähne lösen Stress aus.  Gerade bei kleinen Ponys oder sogenannten Freizeitpferden, wird dieser Faktor oft vernachlässigt.

 Mögliche Probleme im Zahnbereich:

  • Zu lange Schneidezähne oder Schiefstellung der Schneidezähne mit ungleichmäßiger Druckverteilung in den Kiefergelenken
  • Haken am ersten und am letzten Backenzahn. Damit ist die Mahlbewegung stark eingeschränkt und Kiefergelenkschmerzen mit Verspannungen der gesamten Rückenmuskulatur können auftreten.
  • Nicht gewechselte Milchzahnkappen, die den Zahnwechsel blockieren
  • Verlust eines Zahnes und überdimensionales vorwölben des Gegenspielers

Deswegen gehört zur ganzheitlichen Behandlung von Pferden auch eine regelmäßige Zahnkontrolle und Behandlung. Details dazu unter Zahnbehandlung bei Pferden (dort auch nächster Zahnbehandlungstermin)     Sie haben nun viele Ideen zu Behandlungsansätzen erhalten. Manchmal nimmt einem die Vielfalt der Informationen die Energie überhaupt etwas neu zu gestalten.  Mein Rat: Gemeinsame Situationsanalyse und gemeinsam in den für Sie passenden Schritten ein ganzheitliches Konzept umsetzen!    

Also machen wir uns auf den Weg!