Hund

Emotionales Umfeld

Als ganzheitlich arbeitende Tierärztin interessieren mich die Stressfaktoren im Leben Ihres Hundes:

  • Mehrfache Besitzerwechsel
  • Tierheimaufenthalte
  • Urlaub oder Aufenthalt in einer Tierpension
  • Zusammenleben mit anderen Hunden in der Umgebung
  • Veränderte Familienverhältnisse wie Baby in der Familie, Trennung der Partner oder Umzug 
  •  Weniger Zeit für den Hund durch geänderte Arbeitsbedingungen, einen Pflegefall in der Familie …

Anschließend hilft die Erstellung eines chronologischen Plans, der oft zeitliche Zusammenhänge zwischen Auftreten von Krankheiten und Veränderungen in der Lebenssituation Ihres Hundes aufzeigt. Manchmal überfordert auch das Zusammenfallen von Impfung, Entwurmung, Flohbehandlung und vielleicht der einsetzenden Läufigkeit, das Immunsystem und löst dann eine neue Erkrankung aus.

Besonders wenn direkte und indirekte, psychische Einflüsse aufeinandertreffen (z.B. Impfung und ein Umzug), kann dies gesundheitliche Beschwerden hervorrufen.

Ganzheitliche Betreuung schließt für mich ein, gemeinsam daran zu arbeiten solche Situationen zu erkennen und sie zu entschärfen. Meiner Erfahrung nach können sich dabei Homöopathie, Bachblüten oder Chakraessenzen oft als hilfreich erweisen.

 

Ein praktischer Tip für den Herbst:

Der regelmäßige Hundespaziergang als Investition in die Gesundheit von Mensch und Tier – Den Kreislauf in Schwung bringen, Abhärtung in der Natur statt trockener Heizungsluft und die Melodie der Natur gegen Handy- und Computergeräusche einzutauschen, das kann manchen (Tier-) Arztbesuch ersparen!

Ich möchte Sie ermuntern, die scheinbar grauen Tage zu nützen um warm eingepackt mit Ihrem Hund durch Wald und Wiese zu marschieren und anschließend bei einer Tasse Tee gemütlich im Warmen zu entspannen.

 

Mein Hund übernimmt allmählich das Ruder- was tun?

Erfahrungen aus der Arbeit mit Problemhunden von Herrn Max Denzinger

                   

In der Tierarztpraxis erlebe ich immer mehr Hundebesitzer – auch bereits mit Welpen – deren Vierbeiner den Tagesablauf des „Herrchens“ auf den Kopf stellt. Es kann sogar sein, dass der Hund in der Hundeschule schon sehr gut mit seinem Besitzer zusammenarbeitet, daheim es aber zu energieraubenden „Diskussionen“ kommt.

Neugierig geworden durch die Erzählungen von Kunden,  habe ich Kontakt mit Herrn Denzinger aufgenommen. Ausgehend von einigen zentralen Regeln, hat mich seine Arbeit beeindruckt. Aus seinen Worten sprechen die tiefe Zuneigung und der Respekt gegenüber den vielen Hundepersönlichkeiten, die durch unser fehlerhaftes Wissen und Inkonsequenz problematisch im Umgang wurden.
Seine Tipps im Umgang mit meinem eigenen Hund und meinen vierbeinigen Patienten haben mir einen neuen Weg aufgezeigt.

                                                

Ausschnitte aus dem Vortrag vom 12. Juli 2018

Glücklicherweise gibt es viele Hunde, die ihren Besitzer verehren und seinen Wünschen gerne Folge leisten. Aber was tun bei Problemen – vielleicht nach einer Beißattacke oder wild kläffenden Hunden am Zaun?

Seiner Erfahrung nach gehört bei Problemfällen zum Erfassen der individuellen Abläufe oft ein Hausbesuch. Gewisse Verhaltensweisen im Haus geben bei Problemhunden einen wichtigen Hinweis darauf, wo eine Verhaltensänderung des Besitzers ansetzen sollte um alte Muster zu durchbrechen.

Beeindruckend war dann auch der Bericht einer Hundebesitzerin, die aufgrund des aggressiven Bellverhaltens ihrer eigenen Hunde am Gartenzaun Herrn Denzinger zu sich nach Hause geholt hatte. Seit seinem Besuch vor ca 5 Wochen wäre dieses Problem nicht mehr aufgetreten.

Den Namen „Hundeflüsterer“ haben ihm Kunden gegeben, die überrascht waren vom fast wortlosen Umgang mit den Vierbeinern. Angesichts der Vielfalt der Charaktere und Problemstellungen kann sicher keine Universalregel aufgestellt werden. Herr Denzinger legt Wert auf einen respektvollen und von gegenseitiger Achtung geprägten Umgang mit unseren Hunden.

Wie zeigt mir mein Hund, dass er mir das Ruder übergibt?

Alle 4 Pfoten abstellen und den Kopf abwenden – eine Kernerfahrung von Herrn Denzinger.

Hat der Hund daheim erst einmal die Führung übernommen, geht es darum als Besitzer souverän diese Führung immer wieder einzufordern:

  • Souverän dh ruhig und ohne Emotionen
  • Immer wieder dh solange bis der Hund dies eindeutig verknüpft hat. Das kann bis zu 100 mal in Folge sein. Und leider führt ein Rückschlag dazu, dass wieder neu angefangen werden muss.

Türen und Engstellen sind Gelegenheiten zu demonstrieren, wer das Alpha Tier ist und im „Revier“ dahinter das Sagen hat. Also gilt es diese bewusst zu nützen:

Vorher anhalten, Weg abschneiden und wieder freigeben sobald die Pfoten am Boden sind und eine kurze Abwendreaktion erfolgt ist. Ihr Hund hat zwar jetzt wieder Platz vorzupreschen, sollte dies aber unterlassen, da Sie den Raum vor ihm einfordern.

Daraus ergibt sich eine weitere Regel:

Bewerten und Begrüßen erfolgt nur durch das Alpha Tier.

Gekläffe an der Haustür oder am Gartenzaun fällt ebenso unter diese Kategorie, wie Gebrummel (um es positiv zu formulieren) gegenüber anderen Hunden. Fordert der Besitzer klar und souverän, dieses nur ihm zustehende Recht bereits im Haus konsequent ein, kann es auch außerhalb der eigenen Wände viele Begegnungen erleichtern.

Haben Sie mit Ihrem Hund keinerlei diesbezügliche Diskussionen, gibt es keinen Anlass neue Verhaltensregeln einzufordern.

Aber wenn doch? Es wäre zu einfach mit ein paar kurzen Sätzen dieses komplexe Thema abzuhandeln. Vielleicht sind auch Sie neugierig geworden, das ein oder andere zu hinterfragen und sich auf einen neuen Weg mit Ihrem vierbeinigen Kameraden zu machen.

Die Top Ten meiner homöopathischen Hausapotheke

 

Homöopathische Hausapotheken vom Einsteigerset bis zur großen Mappe mit der Möglichkeit eigener Ergänzungen biete ich in meiner Praxis an. Damit genügt Ihnen oft eine individuelle Beratung um im Falle des nächsten Magendarminfekts das richtige Mittel zur Hand zu haben.